Backmatten-Backspaß für Hunde: 6 einfache Rezepte & Profi-Tipps
Schnell, sauber und perfekt portionierbar: Rezepte aus der Backmatte machen das Backen von Hundeleckerlis zum Kinderspiel. In diesem Artikel findest du sechs geprüfte Rezepte, Backzeiten, Ernährungs- und Aufbewahrungstipps sowie Tricks für Allergiker und verschiedene Hunderassen.
Backmatten aus Silikon sind ideal, um kleine, gleichmäßige Hundekekse schnell herzustellen. Sie sparen Zeit, liefern gleichmäßige Portionen und sind leicht zu reinigen. Unten findest du sechs geprüfte Rezepte — von getreidefrei bis proteinreich — sowie Hinweise zu Zutaten‑Austausch, Backtemperaturen, Haltbarkeit und Sicherheit. So kannst du gesunde, schmackhafte Leckerlis selbst bestimmen und an die Vorlieben deines Hundes anpassen.
Vor dem Backen: Sicherheits- und Zutatencheck
- Keine schädlichen Lebensmittel: Kein Schokolade, kein Xylit (z. B. in zuckerfreien Produkten), keine Rosinen/Trauben, keine Zwiebeln oder Knoblauch, keine große Menge Salz oder Zucker.
- Fette & Öle: Ein Schuss Raps‑ oder Olivenöl ist ok; Leberwurst sparsam verwenden wegen Fettgehalt.
- Allergien berücksichtigen: Bei bekannten Allergien Getreide (Weizen) gegen Hafer oder Reis austauschen oder ein getreidefreies Rezept wählen.
- Portionsgröße: Kleine Backmattenformen sind ideal für Training; größere für Belohnung zuhause. Fang mit kleinen Portionen an, um Verträglichkeit zu testen.
Grundausstattung für Backmatten‑Rezepte
- Silikon‑Backmatte mit Hundekeks‑Mulden
- Backblech (unter die Matte legen)
- Rührschüssel, Löffel, Messbecher
- Backpapier (nur bei sehr klebrigen Teigen)
Basisrezept (als Ausgangspunkt)
Dieses Grundrezept lässt sich leicht variieren und ist ideal, um die Konsistenz für verschiedene Mattenformen zu testen.
- 150 g Vollkornmehl oder Hafermehl
- 75 g Hüttenkäse oder Magerquark
- 1 Ei
- 1 EL Rapsöl
- Optional: 1 EL pürierte Karotte oder Apfel (ohne Kern)
- Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
- Alle Zutaten vermischen, bis ein formbarer Teig entsteht. Falls zu klebrig: mehr Mehl; zu trocken: Schuss Wasser.
- Teig in die Backmatte drücken, überstehendes entfernen.
- Ca. 15–20 Minuten backen, bis die Kekse fest sind. Gut auskühlen lassen bevor du sie entnimmst.
6 bewährte Rezepte für die Backmatte
1) Leberwurst‑Minis (kleiner Luxus)
- 120 g Vollkornmehl
- 60 g Leberwurst (natur, ohne Gewürze)
- 1 Ei
- 1 TL Rapsöl
Vermengen, in die Matte drücken, 12–15 Minuten bei 150 °C backen. Gut auskühlen lassen. Achtung: fettreich — nur in Maßen geben.
2) Thunfisch‑Proteinbällchen (getreidefrei)
- 1 Dose Thunfisch in Wasser, abgetropft (ca. 120 g)
- 1 Ei
- 2 EL Kichererbsenmehl oder gemahlene Haferflocken
- 1 TL Leinöl
Fein pürieren, vermischen, in die Matte füllen, 15–18 Minuten bei 140–150 °C. Für empfindliche Hunde geeignet.
3) Kürbis‑Apfel Kekse (für empfindliche Mägen)
- 100 g Kürbispüree (ohne Gewürze)
- 1 kleiner geriebener Apfel
- 150 g Hafermehl
- 1 Ei
Alles mischen, 18–20 Minuten bei 150 °C backen. Ballaststoffreich und gut verträglich.
4) Hüttenkäse‑Petersilien‑Bites (frischer Atem)
- 150 g Hüttenkäse
- 50 g Vollkornmehl
- 1 Ei
- 1 EL fein gehackte Petersilie
Zusammenrühren, in Matte verteilen, 12–15 Minuten bei 150 °C. Petersilie in kleinen Mengen kann den Atem auffrischen.
5) Leinsamen‑Senf (vorsichtig mit Senf)
- 120 g Hafermehl
- 1 Ei
- 1 TL geschrotete Leinsamen
- 1 TL milder Senf (sehr sparsam; auf Verträglichkeit achten)
Nur wenn dein Hund Senf gut verträgt — vorsichtig testen. 15 Minuten bei 150 °C backen.
6) Mini‑Gulasch‑Happen (mit Pute)
- 150 g gekochte Pute, fein gehackt
- 1 Ei
- 50 g Haferflocken
- 1 TL Öl
Mischen, in die Matte drücken, 18–20 Minuten bei 150 °C. Reich an tierischem Protein.
Backtipps für perfekte Ergebnisse
- Immer die Matte auf ein Backblech legen, damit sie stabil bleibt.
- Teigpressen mit einem Löffel oder Silikonschaber gleichmäßig verteilen.
- Bei größeren Formen länger backen; bei Mini‑Förmchen die Temperatur leicht reduzieren.
- Gut auskühlen lassen, bevor du die Kekse ausstreichst — frisch gebackenes Gebäck kann noch sehr weich sein.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
- Bei Raumtemperatur: 5–7 Tage in einem luftdichten Behälter.
- Im Kühlschrank: bis zu 14 Tage.
- Gefrierfach: Bis zu 3 Monate — portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.
Variationen & Austauschmöglichkeiten
Getreideunverträglichkeit? Hafer oder Reis als Alternative. Milchprodukte ersetzen: pürierte Banane oder Kürbis. Fettarme Varianten: Magerquark statt Leberwurst. Achte bei jedem Austausch auf Kalorien und Verträglichkeit.
Häufige Probleme & Lösungen
- Teig zu klebrig: Mehr Mehl/Haferflocken einarbeiten.
- Teig bröselig: Etwas Wasser, Ei oder Hüttenkäse ergänzen.
- Innere noch weich: Weitere 3–5 Minuten backen, dann vollständig abkühlen lassen.
Weiterführende Links & Quellen
Für mehr Inspiration kannst du Rezepte und Tipps auf spezialisierten Seiten anschauen, z. B. einfachbacken.de oder Praxisseiten zu selbstgemachtem Hundefutter. Bei Unsicherheiten zur Ernährung deines Hundes frage deine Tierärztin/deinen Tierarzt.
Viel Spaß beim Backen — und guten Appetit (für deinen Hund)! Wenn du magst, kann ich dir die Rezepte als druckbare PDF vorbereiten oder ein individuelles Rezept für Allergiker‑Hunde entwickeln.
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